Bikebattical - unsere neuen Räder sind fertig - es kann los gehen!

Heute sind unsere Bikes gekommen!
Heute sind unsere Bikes gekommen!

In den letzten 3 Monaten hat sich - nach der Bestellung der Räder - in unserem Kopf ihr Bild immer weiter konkretisiert. Viele Dinge wollten bedacht werden: 

Was ist das Einsatzgebiet? Welche Reifen entsprechen am ehesten den Anforderungen? Wie versorgen wir unsere Handys, Kameras und Lampen mit Strom? Welcher Nabendynamo ist der richtige? Welche Lademöglichkeiten gibt es? Soll es ein besonderer Lenker sein? 

 

Bis zum Schluss wurden Alternativen hin und her gewälzt. Und noch vor wenigen Tagen dann doch noch mal über den Haufen geworfen. Für Daniel - unseren persönlichen Edelhelfer - war das sicherlich nicht immer einfach und vielleicht auch nicht immer nachvollziehbar, aber trotzdem hat er uns immer bestens mit seiner Beratung unterstützt und bis heute alles gegeben.  Doch jetzt sind die Würfel gefallen - unsere Räder sind fertig.

 

Und wir glauben, dieses Bild sagt mehr als tausend Worte... wir sind überglücklich und können es kaum erwarten, dass es endlich los geht!

Kleine technische Veränderung - große Wirkung?

Unsere Flarelenker im Vergleich.
Unsere Flarelenker im Vergleich.

Gravellenker mit (viel) Flare

"Seid ihr euch sicher, dass ihr so einen Lenker haben wollt?", war Daniels Reaktion als wir zum ersten Mal einen Flare-Lenker ins Spiel brachten.
Wir waren bei unserer Recherche zum Umbau von Rädern auf diese Lenkerform gestoßen und wollten sie, nachdem wir im Urlaub zwei Biker, die diesen Lenkertypen verwenden,  ausgefragt hatten, unbedingt für uns ausprobieren.

Um uns bis zu unserer Tour eine differenzierte Meinung bilden zu können, haben wir uns dann für zwei unterschiedliche Modelle entschieden.


Oben ist Brittas Ergotec-Gravel-Lenker:

Dieser ist oben schmaler, hat aber deutlich mehr Flare (Winkel mit dem der Lenker sich nach untern öffnet). Auf den ersten Metern fühlt sich der starke Flare sehr angenehm an. Alle Griffpositionen sind gut zu erreichen. Damit das Rad nicht zu lang wird, haben wir einen kürzeren Vorbau eingebaut.

 

Andreas Lenker (unten) ist der VentureMax von Ritchey:

Dieser ist oben wesentlich breiter, und hat weniger Flare. Außerdem ist der Drop bewusst sehr klein gewählt, damit die Sitzposition beim Umgreifen nicht zu flach wird. Auch dieser Lenker fühlt sich auf den ersten Metern sehr angenehm an.

 

Die Unterschiede sind auf den Bildern gut erkennbar.

Beim Vergleich macht der Ergotec-Lenker einen bequemeren ersten Eindruck.
Wie sich die Lenker auf langen Strecken bewähren werden, muss sich noch herausstellen. Auf jeden Fall sind wir erstmal zufrieden und auch schon in den etwas ungewohnten Look verliebt.

Pedale und Reifen
Pedale und Reifen

Reifen und Pedale

Bei den Reifen haben wir intensiv darüber diskutiert, ob wir konventionell - "hat schon immer funktioniert" - oder tubeless mit Dichtmilch fahren. Ganz einig sind wir uns dabei nicht geworden. Aber am Ende hat sich Andreas, der seit zwei Jahren überzeugter tubeless Fahrer an seinem Gravelbike ist, durchgesetzt. In den nächsten zwei Jahren wird sich zeigen, ob wir bei dieser Wahl bleiben.

Als Mäntel haben wir wieder zwei verschiedene zum Testen: den XR1 von Bontrager und den Race King II von Continental.

Keine Frage dagegen war die Wahl der Pedalen. Die Deore XT - Pedale von Schimano bietet einerseits Plattforms mit guten Halt und andererseits die bewährten SPD-Klicks.

Stromversorgung

Hier haben wir viel Recherche-Zeit investiert. Wollen wir doch möglichst unabhängig von Strom aus der Steckdose sein. Neben faltbaren Solarzellen erscheint die Versorgung mit Strom über Nabendynamos eine gute Möglichkeit zu sein. Leider liest man im Netz immer wieder, dass diese Stromquelle doch nicht so zuverlässig ist.

Nach langer Recherche - besonders erwähnen möchten wir hier die Website Fahrradzukunft, auf der man umfangreiche Test zu dem Thema lesen kann - haben wir uns für den Son28 als Nabendynamo  entschieden. Dieser soll auch bei geringeren Geschwindigkeiten ausreichend Energie liefern und ist in allen Bereichen (Gewicht, Abrollwiederstand, Wirkungsgrad) sehr gut getestet worden. Ob er sich bewährt, wird sich in den nächsten zwei Jahren zeigen.

 

An beiden Bikes wurden außerdem "USB-Steckdosen" zum Laden aller Stromverbraucher verbaut.
Wir testen zwei verschiedene Modelle: Den Plug 3 von Cinq, der ohne Pufferakku arbeitet und den Appcon3000, der einen 3000mAh Pufferakku besitzt. Zum Appcon3000 gibt es außerdem die Möglichkeit eine Bluetooth-Verbindung zum Handy herzustellen und dann den Nabendynamo als Tachometer zu verwenden. Diese Funktion macht neugierig und wir werden wir in nächster Zeit ausgiebig testen und dann hoffentlich auch eine zuverlässige Stromversorgung haben.

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